Antonis Koutsouradis und Nikolas Voulalas  leben am Fuß des lesbischen Olymps im Bergdorf Megalochori, im Süden der aeolischen Insel Lesbos. Dort werden hauptsächlich zwei Sorten Oliven angebaut: die Adrammytische und die Kolovi (70%). In der Gegend von Plomari gedeiht die Kolovi, auch Valanolia (Eichenolive), Kokkinolia (Rote Olive) oder Kalolia (Gute Olive) genannt.
Es handelt sich um eine schon in der Antike bekannte Sorte, wie Inschriften bezeugen: ταν ελαίαν τάν κολοβάν (Italy, Occident, IG XIV, dokument 352, col I, 11). Nirgendwo sonst in Griechenland wird diese Sorte angebaut, außer ganz geringfügig in Chios und Skyros.

Ihre Olivenhaine im Stavri, vier Kilometer entfernt von Megalochori, werden ausschließlich auf natürliche und ökologische Weise kultiviert. So wachsen Oregano, Thymian, Rosmarin, Salbei und andere Kräuter unter den Bäumen und auf den Hainen, was die Ernte erschwert, dem Aroma des Olivenöls jedoch zu Gute kommt. Gleichzeitig wird so die Nachhaltigkeit ihrer Bewirtschaftung und die ökologische Vielfalt der näheren Umgebung gewährleistet.

Das leichte Olivenöl zeichnet sich durch seinen milden und fruchtigen Geschmack aus. Seine einzigartige goldgelbe Farbe hat schon Homer erwähnt und es als „fließendes Gold“ bezeichnet.

Diese Eigenschaften verdankt unser aeolio Olivenöl nativ extra dem Klima in der Höhenlage (465 m), der Bodenbeschaffenheit, der Vegetation und nicht zuletzt auch der Sorte. Die Frucht wird schonend geerntet und sofort gepresst, was großen Einfluss auf den niedrigen Säuregehalt des kostbaren Guts hat. Er beläuft sich auf höchstens 0,4 % (Frühabfüllung 2015/16: 0,19 %).